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Ammerland Hospiz Westerstede

Hospizgedanke

Seit November 2010 besteht das Ammerland-Hospiz in Westerstede. Träger sind der Ambulante Hospizdienst Ammerland e.V. und die Ammerland-Klinik.

Ein Hospiz (lat. Hospitium – Herberge) ist ein Ort, an dem schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase Ruhe und Geborgengeit finden. Neben einer speziellen Pflege erhalten sie – ebenso wie ihre Angehörigen – vor allem Aufmerksamkeit. Denn nur die gleichberechtigte Berücksichtigung der persönlichen, pflegerischen, psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse ermöglicht ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt.

Die moderne Hospizbewegung wurde im Wesentlichen von Cicely Saunders geprägt. Die Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin eröffnete 1967 in London das erste Hospiz. International rückten vor allem die Veröffentlichungen von Elisabeth Kübler-Ross das Thema „Tod und Sterben“ ins öffentliche Bewusstsein. In Deutschland entwickelte der Palliativmediziner Christoph Student theoretische und praktische Grundlagen für die Hospizarbeit. Das erste stationäre Hospiz in Deutschland wurde 1986 in Aachen eröffnet.